Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

Pokal-Mannschaft

 

Halbfinale  (6. 12. 2014)

Sgem. Hochneukirch II - Concordia Viersen I   2½ : 1½
 

Die Auslosung für den Mannschafts-Pokal führte uns auch dieses Jahr wieder, fast möchte man sagen: gewohnheitsgemäß nach Hochneukirch. Dank eines Freiloses in der 1. Runde stiegen wir (und auch unsere Gegner) gleich im Halbfinale in den Wettbewerb ein.

Das einzig Kuriose in diesem Jahr war, dass das Spiel von Beginn an völlig bedeutungslos war: Wegen der sehr spärlichen Beteiligung am Bezirks-Pokal waren alle gemeldeten Vereine allein durch die Meldung bereits qualifiziert für die NRW-Runde.

Unsere Aufstellung wurde kurzfristig etwas durcheinander gewirbelt, und erst wenige Stunden vor Spielbeginn sagte Philipp zu, um das letzte freie Brett zu besetzen. Den Hochneukirchern gelang es währenddessen besser, eine möglichst spielstarke Truppe zusammenzuholen.

Die vier Partien endeten in der Reihenfolge vom 4. zum 1. Brett:

(Brett 4)   Philipp Sgobba – Bernd Aukszlat   0 : 1
Philipp geriet im Zentrum in die Defensive, und sein Gegenangriff auf dem Königsflügel schlug nicht richtig durch. In der Folge verlor Philipp Material und später die Partie.

(Brett 3)   Olaf Rothberg – Egon Klaus   1 : 0
Egon ließ im Mittelspiel zu, dass das Zentrum geöffnet wurde. Sein Gegner profitierte mehr davon, Egons Königsstellung wurde allzu unsicher und war schließlich nicht mehr zu halten.

(Brett 2)   Patrick Kühn – Christoph Hollender   0 : 1
Ich erprobte in der Eröffnung eine neue Variante, die meinen (aus früheren Partien bekannten) Gegner überraschte. Nach langem Manövrieren gewann ich einen Bauern, wenig später einen zweiten, dann im Turmendspiel einen dritten, danach gab mein Gegner dennoch nicht auf, sondern spielte durch bis zum Matt.

(Brett 1)   Michael Glinzk – Siegfried Coenen   ½ : ½
Michael bekam im Mittelspiel einen aussichtsreichen Angriff, fand bei knapper Bedenkzeit aber nicht die beste Fortsetzung. Schließlich landete er in einem Endspiel mit ungewöhnlicher Materialverteilung, in dem er keine Gewinnaussichten mehr sah, vermutlich etwas schlechter stand. In dieser Situation akzeptierte er ein Remisangebot, das den Mannschaftskampf beendete.

Damit endete unsere Beteiligung am diesjährigen Bezirkspokal. Schade, wir wären gerne einmal ins Finale gekommen.

Christoph Hollender

 

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Stand: 6. Dezember 2014