Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

3. Mannschaft

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10. Spieltag  (17. 4. 2011)

Turm Krefeld V - Concordia Viersen III   5½ : 2½
 

Unser Spiel heute zum Saisonabschluss war eines, wo der Spaß und das frühe Fertigsein um Vordergrund standen. Hatte ich vorab als Ziel noch einen Sieg zum Abschluss ausgegeben, musste durch schnell festgestellt werden, dass dies heute nicht zu realisieren war. Neben den genannten Gründen macht auch sicherlich Pauls Fehlen, als wertvollster Punktesammler, die Sache nicht einfacher. Wir hoffen jedoch auf einen Bericht der fürstlichen Partie gegen Albert. Zudem mussten wir auf Dieter verzichten, der nach einer Operation am Knie noch flach liegt.

Wie schnell dieser Mannschaftskampf ausgetragen wurde, zeigte sich daran, dass nach knapp zwei Stunden sieben von acht Partien beendet waren.

(Brett 2)   Gerd Koslowski – Paul Küllertz   1 : 0 (kl)
Paul erwies sich heute als unersetzlich und unentbehrlich.

(Brett 3)   Roman Ronken – Jakob Sichler   0 : 1
Roman ging die Partie heute übermotiviert und viel zu schnell an. Mit einem frühen Vorstoß gewann er zwar Raum, verlor jedoch einiges an Material. Zunächst waren es „nur” ein paar Bauern, später eine ganze Figur noch hinzu. Trotz allem kämpfte er weiter und ließ sich von seinem Gegner nicht zur Aufgabe überreden, der lautstark darauf drängte, dass die Partie verloren sei. Tatsächlich erhielt Roman kurzfristig Kompensation, was jedoch nicht mehr ausreichte um die Partie noch drehen zu können.

(Brett 6)   Barbara Dahmen – Tobias Graven   0 : 1
Tobias bescherte uns heute den einzigen vollen Punkt. Früh ramponierte er die Stellung seiner Gegnerin und konnte so auf die Schwachstellen im Zentrum spielen. Nach einem Qualitätseinsteller bekam er noch komfortableres Spiel. Als Tobias letztendlich durch einen vergifteten Bauern die Dame seiner Gegnerin gewann, war die Partie entschieden.

(Brett 7)   Karl-Heinz Höffkes – Tim Vranken   0 : 1
Karl-Heinz wurde in der Eröffnung mit einem ungewöhnlichen Abspiel konfrontiert. Er verwechselte Züge und verlor in der Folge beide Zentrumsbauern. Im weiteren Verlauf der Partie wurden alle seine Bemühungen um aktives Gegenspiel ausgebremst. Im Endspiel entschied schließlich das materielle Übergewicht des Gegners die Partie.

(Brett 5)   Fritz Alsdorf – Johannes Geihe   ½ : ½
Nach einem Generalabtausch im Zentrum befanden sich Fritz und sein Gegner schnell im Endspiel. Dort hätte Fritz mit einer Springergabel eine Figur gewinnen können, ließ dies aber aus. Im Nachhinein stellte er selbst eine Figur ein, konnte aber mit zwei Freibauern die Partie doch noch Remis halten.

(Brett 8)   Ralf Krüger – Natascha Kraft   ½ : ½
Nataschas Partie war heute sehr schön anzusehen. Jedes mal wenn ich auf das Brett schaute hatte sie einen Bauern mehr. Am Ende waren es gar deren vier. Leider übersah sie einen Mattdrohung des Gegners, weshalb ihr nichts anderes übrig blieb als sich mit einem Dauerschach ins Remis zu retten.

(Brett 6)   Patrick Terhuven – Dietmar Lerchner   ½ : ½
Dietmar musste sich von Beginn an verteidigen und kam nicht dazu, sein eigenes Spiel zu entwickeln. Erst nachdem einiges Material abgetauscht war, konnte er sich aus dem Druck befreien. Dietmar war kurz davor, einen Bauern zu gewinnen und dann mit Vorteil zum Angriff überzugehen, als die Partie Remis gegeben wurde.

(Brett 1)   Sascha Verkoyen – Lina Volk   0 : 1
Nachdem der Mannschaftskampf entschieden war, bot mir meinen Gegnerin Remis, was auch absolut gerechtfertigt gewesen wäre. Da ich dem Saisonabschluss jedoch noch etwas Positives abgewinnen wollte, versuchte ich mehr aus der Stellung zu holen als möglich war. So ging auch diese Partie verlustig.

Danke an die „Fankurve” Rosi und Christoph. Smiley

Saison-Fazit:

Was die Mannschaft in dieser Saison erreicht hat, war so nicht zu erwarten, nach der inzwischen fast vergessenen katastrophalen Vorsaison. Ich behaupte wir waren die ganze Spielzeit über fast gleichwertig mit dem Liga-Favoriten Uerdingen, einer Mannschaft, die im Schnitt knappe 300 DWZ-Punkte besser stand als wir. Dass es zum Schluss nicht zum Aufstieg reichte ist daher zu verschmerzen. Jeder kann stolz auf seine Leistung sein und ich bin stolz auf jeden Einzelnen. Beste Punktesammler waren unsere beiden altgedienten im Team, Paul und Fritz. Jeder nur mit einer Niederlage und ansonsten verlässliche Stützen im Team. Auch nur einen Niederlage aufzuweisen hat Dietmar, dessen erste Saison nach knapp drei Jahrzehnten sich äußerst positiv gestaltete, auch wenn er lange auf seinen ersten Sieg warten musste. Doch nicht nur die vorderen Bretter brachten gute Leistungen. Auch hinten wurden fleißig Punkte gesammelt. Allen voran Tobias, der die meisten Siege von allen (fünf) sammelte. Dieter hatte die ganze Saison mit seinem schmerzenden Bein zu kämpfen. Doch seine Leistung zeigt, dass er sich davon nicht abhalten ließ. Wie ich ihm schon sagte, bin ich davon überzeugt, dass nach seiner Gesundung noch mehr am Brett gehen wird. Für Karl-Heinz war es die erste Saison, die besser nicht hätte laufen können. Aus dem Stand über 50% der Punkte, Respekt. Nur wenn er sein achtes Brett verließ gab es Niederlagen. Am schwersten war diese Saison für Roman, der sich vor der Saison bereit erklärte, das dritte Brett zu übernehmen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Leider hingen hier die Trauben noch etwas zu hoch. In der nächsten Saison wird es besser laufen. Auch einen Dank Natascha und Joachim, die als Ersatzspieler stets für wichtige Punkte gut waren. Für mich war es eine Saison mit zu wenigen Siegen und zu vielen Remis nach meinem Geschmack. Stellenweise war mehr drin und auch die letzte Niederlage war unnötig.

So, und jetzt mache ich noch eine Drohung vom Abschlussessen wahr. Nach dieser überflüssigen Niederlage soll sich jeder als aus der Mannschaft geschmissen betrachten – es sei denn der Mannschaftsführer erhält in den nächsten Tagen „Zuwendungen” in Form von selbstbemalten Ostereiern. Smiley

Also in diesem Sinne allen ein frohes Osterfest. Bis zur nächsten Saison.

Sascha Verkoyen

 

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Stand: 21. April 2011