Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

3. Mannschaft

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6. Spieltag  (30. 1. 2011)

Concordia Viersen III - Bayer Uerdingen II   3 : 5
 

Der Wille war da, der Kampfgeist war da und leider auch eine große Portion Nervosität. Letztere und eine stark aufgestellte Uerdinger Mannschaft waren wohl heute die Hauptgründe für die verdiente Niederlage gegen unsere Verfolger. Vielleicht fehlte uns am Ende auch das nötige Glück um den Aufstiegstraum weiter träumen zu dürfen.

(Brett 8)   Karl-Heinz Höffkes – Diana Lehl   1 : 0
Zunächst fing alles sehr gut an. Karl-Heinz baute ein solides Vierspringerspiel auf und konnte die Partie von Beginn an bestimmen. Nach ca. einer Stunde fragte mich Rosi wie er stehen würde. Als ich auf das Brett sah, war eine Qualität gewonnen und ich konnte mit „auf Gewinn” antworten. Kurze Zeit später war die Partie dann auch gewonnen und Optimismus kam auf.

Doch dieser schwand sehr schnell wieder, da zwei unserer erfolgreichsten Spieler, Tobias und Fritz, deutlich auf Verlust standen.

(Brett 6)   Tobias Graven – Hans von Cappeln   0 : 1
Tobias hatte keinen guten Tag. Er verlor erst die Übersicht, dann einiges Material, dann die Partie. Im Rückblick meinte er, er hätte denselben Fehler gemacht wie im Hinspiel sein Gegner. Das nennt man wohl ausgleichende Gerechtigkeit ...

(Brett 5)   Friedrich Jach – Fritz Alsdorf   1 : 0
Fritz´ Partie war sehr ungewohnt anzusehen. Beim ersten Blick auf das Brett sah alles wie immer aus. Die Spiel war sehr ruhig angelegt und es stand noch alles ausgeglichen. Dann übersah er einen Angriff und konnte sich nur mit Mühe retten. Mit zwei Türmen gegen einen Turm und drei Leichtfiguren versuchte er zwar in der Folge noch alles, aber schließlich musste er die Segel streichen.

(Brett 2)   Paul Küllertz – Reinhold Möller   ½ : ½
Paul war entgegen sonstiger Gewohnheiten sehr nervös während seiner Partie, was dazu führte, dass er nach eigener Aussage eine schlechte Partie spielte. Zwischenzeitlich hatte ich die Befürchtung, dass auch diese Partie verloren gehen würde, doch Paul schaffte es, im Turmendspiel mit einem Bauern weniger das Remis zu halten.

Zu diesem Zeitpunkt wurde zudem klar, dass das angestrebte Mannschaftsremis in weite Ferne gerückt war. Dieter stand ziemlich eingeklemmt und hatte zwei Figuren verloren. Dietmar war mit zwei Bauern im Minus und sah einem verlorenen Endspiel entgegen. Roman hatte sich zwar in die Partie zurückgekämpft, doch ein Ausgang war nicht abzusehen. Meine Partie wiederum hatte sich auch fast erledigt, leider nicht zu unseren Gunsten.

(Brett 4)   Dietmar Lerchner – Herbert Wirth   0 : 1
Leider habe ich von Dietmars Partie nicht viel gesehen, bsi es zu dem erwähnten Endspiel kam. Den Vorteil von 6 gegen 4 Bauern verwertete der erfahrene Uerdinger Senior sicher.

(Brett 3)   Lothar Meier – Roman Ronken   0 : 1
Für Roman war es heute ein besonderer Tag. Zu Saisonbeginn hatte er ein höheres Brett übernommen und sah sich dann sehr starken Gegnern gegenüber, so dass bisher nur ein Remis zu Buche stand. Auch heute kam Roman des Öfteren zu mir und sagte er stände schlecht. Das war auch über weiter Strecken der Fall, doch ich sagte ihm immer er solle nicht aufgeben. Schließlich wurde er für sein Durchhalten belohnt. Sein Gegner wusste es seinen positionellen Vorteil während der ganzen Partie nicht zu nutzen, was Roman die Gelegenheit gab, am Ende den Spieß umzudrehen. Ein klasse Partie, die dem Mannschaftskampf kurzfristig neuen Schwung gab.

(Brett 7)   Simon Junga – Dieter Anstötz   1 : 0
Dieter hatte sich im Laufe der Partie ziemlich am Damenflügel verschanzt. Leider mit den wichtigsten Angriffsfiguren, der Dame und den Türmen, die damit an sich aus dem Spiel waren. Im weiteren Verlauf verlor er zwei Leichtfiguren und damit die Partie, kämpfte aber noch so lange bis wirklich nichts mehr ging.

(Brett 1)   Harald Dotzauer – Sascha Verkoyen   ½ : ½
Meine Partie verließ lange nicht die Remisbreite, auch wenn mein Gegner das anders sah. Als die Zeit knapp wurde, machte ich einige schlechte Züge, was meine Stellung eigentlich unhaltbar machte. Doch mein Gegner schaffte es nicht mir den Todesstoß zu versetzen. Nach der Zeitkontrolle verlor ich zudem eine Qualität, brachte die Stellung aber wieder in ausgeglichene Bahnen. Als alles vorbei war, wurde Remis geschlossen.

Schade. Die schöne Tabellenführung, die wir uns in der Hinrunde erobert hatten, angefangen mit dem ersten Sieg in Uerdingen, ist futsch. Punktgleich mit dem neuen Tabellen-Ersten Uerdingen, sind wir wegen der schlechterern Brettpunkte „nur” noch Zweiter. Und womöglich müssen wir am Ende eine andere Beschäftigung für unsere Aufstiegsfeier-Beauftragte finden ... Aber noch ist nicht aller Tage Abend, und bis zum Saisonfinale im April kann noch einiges geschehen.

In unserer Fankurve war heute die komplette 1. Mannschaft mit Michael, Armin, Christoph, Egon, Michael, Michael, Michael und Wolfgang, außerdem Joachim, Andreas, Reinhold und natürlich Rosi.

Am kommenden Spieltag der Kreisklasse ist die 3. Mannschaft spielfrei. Unser nächstes Spiel ist am 13. März ein Auswärtsspiel gegen die Schachfüchse Kempen III.

Sascha Verkoyen

 

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Stand: 31. Januar 2011