Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

3. Mannschaft

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5. Spieltag  (12. 12. 2010)

Concordia Viersen III - Turm Krefeld V   5½ : 2½
 

Heute zeigte sich, dass wir keine Kosten und Mühen scheuten um in Bestbesetzung auftreten zu können. Dieter wurden die Brötchen direkt ans Brett geliefert und Dietmar ließen wir extra aus Barcelona einfliegen.

Der Spielbeginn wurde heute ein wenig verzögert, da sowohl auf der Seite der Krefelder als auch bei uns noch ein Spieler fehlte. Kurz nach 10 Uhr begannen wir dann aber doch, zunächst mit sieben Spielern auf jeder Seite. Tobias kam kurz nachdem die ersten Züge getan waren und der Krefelder eine gute halbe Stunde später.

(Brett 8)   Karl-Heinz Höffkes – Erika Kretzer   1 : 0
Diese Partie beinhaltete viele vorweihnachtliche Geschenke. Schon in der Eröffnung stellte Karl-Heinz eine Figur ein, was seine Gegnerin allerdings übersah. Wenige Züge später war es wieder Karl-Heinz, der einen seiner Läufer opfern wollte, um die gegnerische Königsstellung aufzureißen. Ein optimistisches Manöver, welches die Krefelderin jedoch aus dem Konzept brachte. Auch sie stellte danach eine Figur ein, die Karl-Heinz dann zu nehmen wusste um kurz danach die Partie erfolgreich zu beenden.

(Brett 2)   Paul Küllertz – Gerhard Koslowski   1 : 0
Paul spielte, wie eigentlich immer, eine sehr ansehnliche Partie. Bereits früh in der Eröffnung drängte er seinen Gegner in die Defensive und ließ ihn auch nicht mehr entkommen. Die Partie wurde beendet mit einem wahren Sturmlauf auf die schwarze Königsstellung. Besser ausdrücken kann dies nur der Schachcomputer, der in der Endstellung einen Vorteil für Paul von 33,25 aufzeigt – wohlgemerkt bei gleichem Material auf dem Brett!

(Brett 5)   Johannes Geihe – Fritz Alsdorf   0 : 1
Heute habe ich wie versprochen immer zuerst einen Blick auf Fritz´ Partie geworfen. Dabei ging es heute bei ihm sehr schnell. Das Mittelspiel wurde binnen der ersten Stunde überbrückt um direkt ins Endspiel überzuleiten. Dabei waren auf beiden Seiten gleich viele Bauern. Fritz hatte zudem noch einen Läufer, sein Gegner einen Springer. Lange Zeit sah es so aus, als ob die Partie in ein Remis verflachen würde. Doch Fritz gelang es schließlich sich einen entfernten Freibauern auf der a-Reihe zu verschaffen, was den Sieg einbrachte.

(Brett 3)   Patrick Terhuven – Roman Ronken   1 : 0
Roman bekam heute einen DWZ-starken Jugendlichen als Gegner. Schon früh kam er zu mir und fragte mich ob er nicht aufgeben könne, da er seine Stellung schon für verloren hielt (sie sah wirklich uungemütlich aus, war aber noch länger zu verteidigen, als Roman dachte). Da der Mannschaftskampf aber noch nicht entschieden war, kämpfte er tapfer weiter. Erst bei Stand von 3 : 0 für uns gab er die Partie auf.

(Brett 6)   Tobias Graven – Barbara Dahmen   1 : 0
Tobias meinte, dass er sich zu Beginn sehr schwer tat. Die Partie ist leider im Nachhinein nicht zu rekonstruieren. Doch wenn es Schwierigkeiten zu Beginn gab, dann hat Tobias sie gut überwunden. Er verschaffte sich mit einem vorgerückten Bauern viel Angriffspotenzial im Zentrum. Zudem eroberte eine Figur. Schlussendlich endete die Partie im Matt und dem vierten Punkt für uns.

(Brett 1)   Lina Volk – Sascha Verkoyen   ½ : ½
Um den Drohungen des Damengambits aus dem Weg zu gehen, spielte ich früh darauf die weißfeldrigen Läufer abzutauschen. Dadurch manövrierte ich mich jedoch in eine sehr passive und schwierige Stellung. Jedoch verstand es meine Gegnerin, jeglichen Druck aus der Stellung zu nehmen, wodurch sich meine Stellung leicht verbesserte. Beim Stand von 4 : 1 für uns bot sie mir Remis, was ich natürlich dankend annahm.

(Brett 4)   Dietmar Lerchner – Edgar Böttcher   ½ : ½
Dietmars Partie war geprägt von Remisangeboten. Nachdem der Mannschaftskampf entschieden war, versuchte der Krefelder Überzeugungsarbeit zu leisten, dass nichts mehr gehen würde und blieb hartnäckig bei seinen Angeboten. Dietmar, der jedoch gerne gewinnen wollte, spielt unbeirrt weiter. Da das Endspiel aber wirklich nichts mehr hergab, war das Ergebnis unausweichlich.

(Brett 7)   Tim Vranken – Dieter Anstötz   ½ : ½
Dieter war heute wieder mit von der Partie und war sich schon fast sicher einen kampflosen Punkt einzuheimsen, als sein Gegner doch noch auftauchte. Nach der Eröffnung stand er sehr passiv, konnte sich dann aber über den Damenflügel wieder entwickeln. Dennoch blieb die Stellung schwierig einzuschätzen. Als sämtliche Partien entschieden waren, wurde schließlich auch hier Remis geschlossen.

Damit sind wir Herbstmeister der Kreisklasse mit zwei Punkten Vorsprung auf Uerdingen! Am 30.01. kommt es im ersten Spiel der Rückrunde zu einem Wiedersehen mit unseren Verfolgern. Die Marschroute ist klar, ein Sieg oder Mannschaftsremis soll her, um den Aufstiegskampf weiterhin bestimmen zu können.

Solange wünsche ich allen eine frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Noch einen lieben Gruß an die Besucher: Christoph, Andreas und Rosi.

Das nächste Spiel der 3. Mannschaft ist am 30. Januar ein Heimspiel gegen Bayer Uerdingen II.

Sascha Verkoyen

 

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Stand: 12. Dezember 2010