Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

2. Mannschaft

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1. Spieltag  (6. 10. 2019)

Schachfüchse Kempen III - Concordia Viersen II   4 : 4
 

Zwei Wochen nach dem Saisonauftakt durften wir schon wieder an die Bretter. Diesmal stand ein Auswärtsspiel beim Auftsteiger Kempen auf dem Programm.

Wir spielten wieder ohne Andreas, dafür besetzte Günter das 8. Brett. Die Kempener verstärkten sich ebenfalls mit einem guten Reservisten am 8. Brett.

In der ersten Stunde tat sich nicht viel. Dann lief (fast) alles gegen uns, ein Malheur reihte sich an das andere, und unsere Aussichten waren trüber als das Wetter.

(Brett 8)   Heinz Pommerening – Günter Schmitz   1 : 0
Günter gewann eine Qualität gegen zwei Bauern. Bevor der Angriff seines Gegners auf den Diagonalen zu gefährlich wurde, gab er die Qualität wieder zurück, allerdings nur für einen Bauern. Mit aktivem Spiel bekam er Ausgleich, dann sogar Vorteil – und stellte einzügig seine Dame ein.

(Brett 4)   Ljubomir Pantic – Jürgen Cohnen   1 : 0
Jürgen wollte ein Schwäche im Aufbau seines Gegners ausnutzen und opferte eine Qualität für zwei Bauern. Nach dem Übergang ins Endspiel erwies sich dies als nicht ausreichend. Sein Gegner fand aber nicht die besten Züge, und Jürgen blieb im Spiel – bis er seinen Läufer einfach einstellte.

(Brett 2)   Ulli Kasper – Manfred Wassermann   1 : 0
Manfred spielte gegen den nominell stärksten Kempener. Er kam aus der Eröffnung heraus in eine interessante Stellung. Dann übersah er einen Doppelangriff, verlor einen Turm und die Partie.

Nach diesem Start konnte es eigentlich nur noch besser werden. In den verbliebenen Partien hatten wir wenigstens ein paar kleine Vorteile. Eine Gewinnpartie zeichnete sich aber noch nicht ab.

(Brett 5)   Reinhold Schneider – Karl-Heinz Ruland   ½ : ½
Reinhold gewann bei einem mehrzügigen Manöver einen Mehrbauern. Dafür behielt er einen angreifbaren isolierten Zentrumsbauern, den er auf die Dauer nicht verteidigen konnte. So verschwand sein Vorteil wieder, und die Partie wurde Remis.

(Brett 7)   Georg Karschkes – Erik Bollow   1 : 0
Georg brauchte lange, um einen Vorteil zu bekommen. Sein Gegner tauschte so viele Figuren wie möglich ab. Das kam Georg letztlich aber entgegen: Beim Übergang ins Endspiel kam er mit seinem Turm auf die 7. Reihe, gewann einen Bauern, später einen zweiten, und brachte einen Freibauern durch.

(Brett 3)   Chuong Lee – Andreas Elsner   1 : 0
Chuong kalkulierte bei einem Angriff am Damenflügel richtig und gewann einen Bauern. Wenig später gab sein Gegner noch einen zweiten Bauern ab. Kurz vor der Zeitkontrolle versuchte Chuong mit einem Bauernvorstoß den Gewinn zu forcieren, was aber misslang, und der Bauer ging verloren. Im Damenendspiel behielt Chuong so nur noch einen Mehrbauern. Nach langem Manövrieren, wobei beide nicht ganz genau spielten, konnte er schließlich wieder einen Freibauern bilden, der diesmal zum Gewinn reichte.

(Brett 1)   Andrea Hähnel – Bruno Rousselet   ½ : ½
Andrea stand nach der Eröffnung etwas gedrückt. Nach langem Nachdenken gelang ihr ein Befreiungsschlag, und wenig später überraschte sie ihren Gegenüber mit einem Gegenangriff und gewann dabei eine Qualität. Die Stellung blieb aber brisant. Mit dem Damentausch entschärfte Andrea die Situation und kam danach in ein Endspiel mit einer Qualität mehr, aber einem Bauern weniger. Ihr Gegner verschanzte sich darauf in einer Festung und so blieb es beim Remis.

(Brett 6)   Heinrich Kusel – Klaus Gilgenbach   0 : 1
Klaus brauchte lange, um sich einen Vorteil zu erspielen. Schließlich gewann er einen Mehrbauern, konnte den in einer geschlossenen Stellung aber nicht wirklich nutzen. Nach langem Manövrieren entschied Klaus sich, ins Risiko zu gehen. Er öffnete die Stellung mit Angriffschancen für beide Seiten. In dieser Situation erwies Klaus sich als der stärkere Spieler: Er drang in die gegnerische Stellung ein, verschaffte sich im Zentrum und am Rand je einen Freibauern, die er umsichtig nach vorne bugsierte, bis sein Gegner keine Verteidigung mehr fand.

So retteten wir nach dem misslungenen Start wenigstens ein Unentschieden und einen Mannschaftspunkt. Wie im ersten Spiel vor zwei Wochen blieben wir auch diesmal hinter unseren eigenen Erwartungen zurück.

Das nächste Spiel der 2. Mannschaft ist am Sonntag, 3. November, ein Heimspiel gegen SG Rochade Krefeld I.

Christoph Hollender

 

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Stand: 7. Oktober 2019