Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

1. Mannschaft

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3. Spieltag  (11. 11. 2018)

Springer St. Tönis I - Concordia Viersen I   4½ : 3½
 

Unser drittes Saisonspiel war ein Auswärtsspiel beim Orts- und Tabellennachbarn St. Tönis.

Wir traten erstmals in dieser Saison in Stammbesetzung an. Auch die Gastgeber spielten mit ihrer vollständigen Stammmannschaft.

(Brett 3)   Jürgen Ebert – Ralf Kruijer   ½ : ½
Jürgen traf auf einen alten Bekannten. Die Partie endete früh mit einem freundschaftlichen Remis, was niemanden wirklich überraschte.

(Brett 8)   Artur Henzel – Frank Heinrichs   0 : 1
Frank nahm ein Gambit seines Gegners gerne an. Während der gegnerische Angriff am Königsflügel nicht zwingend wurde, ging Frank in der Brettmitte vor. Mit einigen stillen Zügen verbesserte er seinen eigenen Angriff. Als sichtbar wurde, dass Frank dadurch mindestens eine Figur gewann, gab sein Gegner auf.

(Brett 4)   Hans Kalkmann – Christoph Hollender   ½ : ½
Ich tauschte erst einige Figuren ab, um in Angriff zu kommen, dann weitere Figuren, um den Angriff meines Gegners zu stoppen. So blieb ein ausgeglichenes Damenendspiel übrig. Ich bot remis, drei Züge später bot mein Gegner remis, dann war es remis.

(Brett 7)   Wilfried Rahn – Erich Hilgers   0 : 1
Wilfried spielte eine wilde Partie, in der es lebhaft hin und her ging. Mal stand er besser, mal sein Gegner, zwischendurch war Wilfried sogar kurz vor der Aufgabe, doch sein Gegner fand den „Ausmacher” nicht. So rettete Wilfried sich in ein Endspiel, in dem er kurzzeitig sogar die Oberhand hatte, dann aber eine Figur abgeben musste. Übrig blieb ein Turmendspiel, in dem Wilfried zwei Freibauern am Flügel, sein Gegner aber deren vier im Zentrum hatte, so dass die schiere Masse sich fast zangsläufig durchsetzte.

(Brett 2)   Giuseppe Salamone – Michael Glinzk   1 : 0
Michael gewann im Mittelspiel einen Bauern, dafür bekam sein Gegner Raum zu einem Angriff auf die Königsstellung. Die Verteidigung war nicht einfach, und bei knapper werdender Bedenkzeit griff Michael zwei mal fehl: Erst verlor er einen Bauern, dann eine Figur, dann gab er auf.

(Brett 1)   Armin Thelen – Thomas Basen   1 : 0
Armin musste sich in einer Stellung mit entgegengesetzten Rochaden am Königsflügel verteidigen, wogegen er am Damenflügel und später im Zentrum Gegenspiel versuchte. Sein Gegner, schon bald nach dem 20. Zug in Zeitnot, spielte den Angriff nicht konsequent durch, und so konnte Armin den Königsflügel stabilisieren und selbst im Zentrum mit seinen Bauern vorrücken. Ein letzter Zeitnot-Fehler sorgte für ein schnelles Ende: Armin gewann danach einen Turm und die Partie.

(Brett 6)   Ulrich Külkens – Egon Klaus   ½ : ½
Egon geriet im Verlauf des Mittelspiels zunehmend in die Defensive. Doch sein Gegner fand kein Mittel, um Egons Verteidigung zu knacken. Mit dem Abtausch der Schwerfiguren konnte Egon sich befreien, und so endete die Partie in einem ausgeglichenen Springerendspiel.

(Brett 5)   Heinz Strater – Walter Lautenbach   0 : 1
Heinz verlor im Mittelspiel eine Qualität. Wenig später gewann er sie zurück, allerdings um den Preis eines Minusbauern und einer schlechten Bauernstruktur. In einer Stellung mit ungleichfarbigen Läufern spielte Heinz noch lange weiter, doch nachdem ein zweiter und später ein dritter Bauer verloren ging, war seine Partie schließlich nicht mehr zu halten.

So ging der Mannschaftskampf mit 3½ : 4½ verloren. Nach diesem enttäuschenden Ergebnis warten wir immer noch auf den ersten Saisonsieg.

Das nächste Spiel der 1. Mannschaft ist am Sonntag, den 16. Dezember, ein Auswärtsspiel beim Dinslakener SV III.

Christoph Hollender

 

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Stand: 16. November 2018