Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

1. Mannschaft

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5. Spieltag  (5. 2. 2017)

SC Kevelaer I - Concordia Viersen I   6 : 2
 

Das erste von zwei Auswärtsspielen im Februar war am Sonntag in Kevelaer.

Während die Gastgeber in Stammbesetzung antraten, kamen wir mit zweifachem Ersatz: Heinz und Frank fehlten, dafür spielten Wilfried und Klaus.

Diesmal spielte ich das erste (nicht wirklich) schnelle Remis.

(Brett 3)   Christoph Hollender – Herbert Dohmes   ½ : ½
In einer zunehmend geschlossenen Stellung zeichnete sich schon früh das Remis ab. Wir spielten noch bis nach dem 30. Zug, dann gab das Endspiel nichts anderes mehr her.

Bis hierhin sah alles noch recht gut aus, doch als es Richtung Zeitkontrolle ging, nahm das Unglück seinen Lauf.

(Brett 8)   Peter Supplieth – Klaus Gilgenbach   1 : 0
Klaus gab eine Qualität für zwei Bauern. Zunächst machte er alles richtig, bekam einen schönen Angriff auf den gegnerische König, bekam die Qualität zurück und rückte mit einem Freibauern vor. Die Stellung war eigentlich schon gewonnen, doch dann machte er unvermittelt alles falsch, schenkte erst einen Bauern her und stellte danach auch noch für einen vermeintlichen Mattangriff die Dame ein.

(Brett 1)   Armin Thelen – Richard Valenta   ½ : ½
Armin war nach der Eröffnung mit seiner Stellung nicht ganz zufrieden, und zwischenzeitlich hatte er einen Bauern weniger auf dem Brett. In einem komplizierten Mittelspiel gelang es ihm schließlich, die Stellung auszugleichen. Bei reduziertem Material folgte bald der logische Remisschluss.

(Brett 5)   Jürgen Ebert – Wilfried Fiederling   0 : 1
Jürgen nahm in der Eröffnung ein Bauernopfer an und gewann in der Folge noch zwei weitere Bauern. Sein einziges Manko war seine latent unsichere Königsstellung – und die Zeit. Mit nur zwei Minuten für 10 Züge verhaspelte er sich bei der Verteidigung seines Königs, und als die Zeitkontrolle geschafft war, stand er mit nur einem Läufer gegen die gegnerische Dame auf verlorenem Posten.

(Brett 7)   Wilfried Rahn – Michael Maubach   0 : 1
.Wilfried verlor im Mittelspiel einen Zentralbauern und geriet danach arg in die Defensive. Erst als es fast zu spät war, fand er einen Befreiungsschlag, mit dem er abwickelte in ein Endspiel mit zwei Bauern gegen einen Läufer. Vielleicht gab es danach noch eine Möglichkeit, die Partie ins Remis zu retten; Wilfried fand jedoch nichts und gab nach längerem erfolglosen Manövrieren auf

(Brett 2)   Hans-Werner Vonk – Michael Glinzk   ½ : ½
Michael verlor einen Bauern, als er im Mittelspiel die Stellung öffnete. Dafür bekam er Angriff am Königsflügel und gewann schließlich den Bauern zurück. Im Schwerfigurenendspiel versuchte er noch, etwas herauszuholen, konnte aber schließlich dem Remis durch Dauerschach nicht aus dem Weg gehen.

(Brett 6)   Peter Drißen – Egon Klaus   ½ : ½
Egon musste im Mittelspiel einen Angriff auf seine Königsstellung abwehren. Letztlich gelang es ihm, die Stellung zu stabilisieren, und nach der Abwicklung ins Turmendspiel bekam er aktives Gegenspiel auf dem anderen Flügel. Nachdem der Mannschaftskampf entschieden war, endete die Partie mit einem stellungsgerechten Remis.

(Brett 4)   Wolfgang Grube – Michael Gerndorf   1 : 0
Michael spielte eine kuriose Partie, bei der nach fast 30 Zügen bis auf ein Bauernpaar noch alles Material auf dem Brett war. Er erspielte sich eine chancenreiche Stellung, doch ausgerechnet in der gegnerischen Zeitnot griff er fehl und verlor eine Figur. Michael spielte weiter und suchte noch nach einem Ausweg ins Remis, doch der war nicht zu finden.

So endete der Mannschaftskampf mit unserer höchsten Niederlage seit mehreren Jahren.

Bereits in 14 Tagen haben wir Gelegenheit, es besser zu machen: Das nächste Spiel der 1. Mannschaft ist am Sonntag, den 19. Februar, ein Auswärtsspiel bei der Elberfelder SG II.

Christoph Hollender

 

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Stand: 6. Februar 2017