Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

1. Mannschaft

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5. Spieltag  (17. 1. 2016)

Concordia Viersen I - SW Remscheid I   4½ : 3½
 

Unser Spiel gegen SW Remscheid wurde von einem Notfall überschattet. Ein Spieler der Gäste brauchte plötzlich ärztliche Hilfe. Wir riefen den Notarzt, und der Spieler verließ das Spiellokal im Rettungswagen Richtung Krankenhaus. &nbasp;–  Wie wir hörten, ist er inzwischen auf dem Weg der Besserung, was uns alle freut. Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute !

In unserem ersten Spiel im neuen Jahr trafen wir auf die Mannschaft von SW Remscheid. Die Remscheider stellen nominell eine der stärksten Mannschaften der Liga, sind diese Saison aber mit wenig Erfolg gestartet und hatten vor diesem Spiel gerade mal einen Sieg auf der Habenseite.

Wir traten mit den ersten Acht unserer Aufstellung an, die Gäste aus Remscheid spielten mit einem Reservisten am achten Brett.

Das Spiel entwickelte sich langsam, nach einer Stunde war noch keine Tendenz abzusehen. Nach etwa zwei Stunden sorgte Egon dann für das erste Ergebnis.

(Brett 7)   Holger Freiknecht – Egon Klaus   ½ : ½
Egon erreichte im Mittelspiel eine Stellung, in der für beide Seiten kein aktiver Plan zu ersehen war. Der Remisschluss war folgerichtig.

(Brett 4)   Michael Gerndorf – Ralf Barten   1 : 0
Michael überließ seinem Gegner Raum am Damenflügel, um selbst am Königsflügel anzugreifen. Michaels Angriff schlug dann überraschend schnell durch.

(Brett 8)   Frank Heinrichs – Marius Gaßmann   ½ : ½
Frank spielte schon in der Eröffnung einen spektakulären Angriff, sein Gegner konnte aber die Stellung konsolidieren und ausgleichen. Da Michael uns gerade in Führung gebracht hatte, akzeptierte Frank Remis.

(Brett 1)   Ulrich Waagener – Armin Thelen   ½ : ½
Armin setzte zunächst darauf, das Spiel des Gegners im Zentrum nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Nach etwa 30 Zügen bekam Armin mehr aktives Gegenspiel und erzwang damit Remis.

(Brett 6)   Jürgen Ebert – Andreas Schikowsky   1 : 0
Jürgens Stellung schien mir gewisse Chancen zu bieten, Jürgen selbst nannte sie „völlig unklar”, als sein Gegner aus gesundheitlichen Gründen die Partie nicht fortsetzen konnte und aufgab.

Es gibt Momente, da sind andere Sachen wichtiger. Wir riefen den Notarzt, unterbrachen die Partien, hielten die Uhren an, und machten den Raum frei.
Nach der Unterbrechung berieten wir kurz, wie es weiter gehen sollte. Die Gäste wünschten ihre noch laufenden Partien fortzusetzen, also ging es wieder zurück an die Bretter.

(Brett 2)   Christoph Hollender – Alptug Taryyan   0 : 1
Mir stand in diesem Moment der Sinn nicht mehr nach Schachspielen. In etwas schlechterer Stellung machte ich einige schlechte Züge und gab dann auf.

(Brett 3)   Klaus Münich – Michael Glinzk   0 : 1
Michael war im Mittelspiel am Drücker, konnte aber keinen entscheidenden Vorteil herausspielen. Im Endspiel unternahm sein Gegner in immer noch ausgeglichener Stellung einen misslungenen Gewinnversuch, überzog die Stellung, so dass Michael das Bauernendspiel für sich entscheiden konnte.

(Brett 5)   Torsten Schmidt – Heinz Strater   1 : 0
Heinz musste früh in der Partie eine Figur für drei Bauern opfern. Er hielt die Partie lange Zeit offen, doch im Endspiel wurden seine Mehrbauern schwach und gingen verloren.

Damit haben wir, nach zwei knappen Niederlagen, diesmal einen knappen Sieg erzielt. Die Umstände waren nicht schön, aber das Ergebnis geht insgesamt in Ordnung. Und es bringt uns unserem Saisonziel wieder einen großen Schritt näher.

Das nächste Spiel der 1. Mannschaft ist am Sonntag, den 21. Februar, ein weiteres Heimspiel gegen den Emmericher SC.

Christoph Hollender

 

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Stand: 29. Januar 2016