Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

1. Mannschaft

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1. Spieltag  (20. 9. 2015)

Concordia Viersen I - BSC Wuppertal II   5 : 3
 

Im Sommer hatten wir den Wiederaufstieg in die Verbandsklasse gefeiert, zum Herbstbeginn stand nun das erste Spiel an. Zum Start in die neue Saison hatten wir ein Heimspiel gegen die 2. Mannschaft des BSC Wuppertal.

Wir traten an mit unseren Neuzugängen Heinz und Jürgen, mit Frank, der nach einem „Platztausch” mit Wolfgang wieder in die 1. Mannschaft gerückt ist, aber ohne Michael und Wilfried. Kurzfristig ließ sich Chuong überreden, am 8. Brett zu spielen, was eine gute Entscheidung war.

Auch die Gäste aus Wuppertal kamen mit einer neu formierten Mannschaft und mit einem Ersatzspieler am 8. Brett.

(Brett 7)   Wolfgang Klietsch – Frank Heinrichs   1 : 0
Frank wagte einen frühen Bauernraub und löste damit eine Reihe komplizierter Verwicklungen aus. Den Mehrbauern konnte (oder wollte) Frank auf Dauer nicht halten. Beim Versuch die Stellung zu vereinfachen griff er aber fehl, verlor eine Figur und gab die Partie auf.

(Brett 6)   Egon Klaus – Karl-Wolfgang Nettesheim   ½ : ½
Egons Partie verließ nie die Remisbreite. Nach einer zügigen Abwicklung bis ins Endspiel einigten beide Spieler sich auf die Punkteteilung.

(Brett 4)   Heinz Strater – Anas El-Mali   1 : 0
Heinz gelang ein optimaler Einstand in der Mannschaft. Nach der Eröffnung gab er einen Zentrumsbauern ab, dafür erhielt er einen mächtigen Angriff. Zug um Zug überspielte Heinz seinen Gegner, dessen Verteidigung dann auch nicht mehr lange hielt.

(Brett 2)   Christoph Hollender – Martin Heynen   1 : 0
Ich gewann im Mittelspiel einen Bauern, mein Angriff geriet danach aber ins Stocken. Dann machte mein Gegner mir es jedoch leicht: Er übersah einen Abzug, hatte nur noch die Wahl zwischen Damenverlust und Matt und wählte letzteres.

(Brett 3)   Theo Schmidt – Michael Glinzk   ½ : ½
Michael verschaffte sich im Mittelspiel einen zentralen Freibauern, der bis auf die 2. Reihe vorrückte. Dort konnte der Gegner ihn aber aufhalten, Michael versäumte anscheinend einen möglichen Materialgewinn, und die Partie endete kurz vor der Zeitkontrolle in Remis durch Zugwiederholung.

(Brett 5)   Mario Klasmeier – Jürgen Ebert   ½ : ½
Parallelität der Ereignisse: Jürgen gewann im Mittelspiel einen Mehrbauern und brachte einen Freibauern vorwärts, der die gegnerischen Kräfte band. In Zeitnot verpasste Jürgen die Chance, einen zweiten Mehrbauern zu gewinnen, der die Partie wohl entschieden hätte. Statt dessen blieb Jürgen letztlich auch „nur” ein Remis durch Zugwiederholung.

So gingen wir mit einem Punkt Vorsprung und zwei noch laufenden Partien in über die Zeitkontrolle. Der Ausgang des Mannschaftskampfs war zu dieser Zeit aber noch immer sehr unsicher. Armin am Spitzenbrett hatte ein schwieriges Springerendspiel zu verteidigen; Chuong hatte im Mittelspiel eine Figur gegen einige Bauern weniger.

(Brett 8)   Chuong Lee – Wilhelm Loga   1 : 0
Chuong verlor im Mittelspiel eine Figur, bekam mit drei Bauern dafür nominellen Ausgleich und zudem aktives Spiel, gab aber nach einem Zeitnotfehler wieder einen Bauern ab. In der Stellung schien nun jedes Ergebnis möglich, ein Remis allerdings am wenigsten wahrscheinlich. Nach der Zeitkontrolle konnte Chuong gegen das zögerliche Spiel des Gegners seinen Angriff ungestört aufbauen, rückte mit seinen Schwerfiguren weit vor und lockte den Gegner in ein Mattnetz, aus dem es keinen Ausweg mehr gab.

Mit Chuongs Sieg hatten wir 4½ Punkte, der erste Mannschaftskampf nach dem Aufstieg war gewonnen! Mit Rücksicht auf die letzte noch laufende Partie verzichtete ich darauf, den Sieg mit einem indianischen Kriegsgeschrei zu feiern ...

(Brett 1)   Naufel El-Mali – Armin Thelen   ½ : ½
Armin und sein Gegner kämpften die letzte Partie noch aus, nachdem der Mannschaftskampf entschieden war. Im Springerendspiel mit drei gegen drei, später zwei gegen zwei Bauern hatte Armin mit der schlechteren Bauernstellung einen gewichtigen Nachteil und stand lange am Rand einer Niederlage. Am Ende schaffte er es aber, seinen Springer gegen die letzten Bauern zu opfern und damit das Remis zu sichern.

So endete der Mannschaftskampf auf einer positiven Note. Spielverlauf und Ergebnis machen Hoffnung für die nächsten Begegnungen.

Das nächste Spiel der 1. Mannschaft ist am Sonntag, den 18. Oktober ein Auswärtsspiel bei der SG Kaarst I.

Christoph Hollender

 

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Stand: 25. September 2015