Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

1. Mannschaft

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6. Spieltag  (9. 2. 2014)

Concordia Viersen I - SG Nettetal I   2½ : 5½
 

Für das Spiel gegen den Ortsnachbarn und Tabellenführer Nettetal hatten wir uns viel vorgenommen, aber im Ergebnis wenig erreicht – obwohl einiges mehr drin war.

Bei und spielte Andreas für Iliyan. Die Gäste aus Nettetal kamen ohne ihre gewohnheitsgemäße Nummer 1 Alexander Nent, dafür mit „Edeljoker” Terry van der Veen, und mit Dominik Douteil, der zum ersten Mal nach längerer Pause wieder am Brett war.

Die Partien endeten fast (aber nicht ganz) in der Reihenfolge vom 8. zum 1. Brett. Die erste Partie war nach gut zweieinhalb Stunden zu Ende, die letzten beiden endeten 90 Minuten später nach der Zeitkontrolle.

(Brett 8)   Andreas Wilschrey – Eckehard Dombrowe   ½ : ½
Andreas hatte seinen Gegner gut im Griff, gewann im Mittelspiel einen Bauern und wollte damit auch die Partie gewinnen. Doch durch einen kleinen Fehler verlor er den Mehrbauern wieder, danach wurde es Remis.

(Brett 7)   Dominik Douteil – Wilfried Rahn   1 : 0
Wilfried gewann im Mittelspiel zunächst einen Bauern und nahm nach einigem Zögern auch einen zweiten, für den sein Gegner dann aktives Gegenspiel bekam. Im weiteren Verlauf konnte Wilfried nicht verhindern, dass sein Gegner einen zentralen Freibauern bekam, konnte aber entscheiden auf welcher Linie – und entschied sich für die falsche. Am Ende musste Wilfried zuviel Material für den vorgerückten Bauern geben und gab die Partie auf.

(Brett 6)   Michael Hartges – Jonas Kurzweg   1 : 0
Michael setzte seine Serie weiter fort ! Aus der Eröffnung heraus übernahm er die Initiative, gewann jedoch keinen materiellen Vorteil. Den bekam er erst im Turmendspiel, als er in die gegnerische Stellung eindringen konnte, dort Bauern „rasierte” und die Entscheidung erzwang.

(Brett 5)   Phil Henkel – Egon Klaus   1 : 0
Egon ließ sich im fortgeschrittenen Mittelspiel auf ein scharfes Abspiel ein, bei dem er einen vorgerückten Freibauern bekam, sein Gegner dafür Angriff auf die Königsstellung. Im entscheidenden Moment musste Egon seine Dame für einen der beiden gegnerischen Türme opfern – und wählte den falschen. Ein Zwischenschach, das Egon übersehen hatte, ließ die Partie „kippen”, Egons König kam danach aus der Bedrängnis nicht mehr heraus, der einzugsbereite Freibauer spielte keine Rolle mehr.

(Brett 4)   Christoph Hollender – Jürgen Daniel   0 : 1
Ich riskierte im Mittelspiel einen Bauernraub am Damenflügel, den ich wohl unterlassen hätte, wenn ich die Folgen präziser berechnet hätte. Mein Gegner bekam danach schnell Angriff am Königsflügel, den ich zunächst noch mit einem Qualitätsopfer verzögern, letztlich aber nicht mehr abwehren konnte.

(Brett 3)   Frans Mertens – Michael Gerndorf   1 : 0
Michael gewann schon in der Eröffnung einen Mehrbauern, den er aber fürs Erste nicht aktiv nutzen konnte. Sein Gegner erhielt dafür zunächst Raum- und Entwicklungsvorteil und damit Ausgleich. Im Mittelspiel geschah lange Zeit nichts Entscheidendes, bis Michael schließlich mit einem Fehlgriff die Partie aus der Hand gab: Er musste danach eine Figur abgeben, bekam dafür zwar zwei Bauern, doch im Endspiel mit einer ungünstigen Bauernstruktur und einer schlechten Figurenstellung entschied schließlich die Mehrfigur seines Gegners.

Damit war der Mannschaftskampf entschieden. Die letzten beiden Partien wurden unmittelbar nach der Zeitkontrolle remis gegeben.

(Brett 2)   Armin Thelen – Christian Wassermann   ½ : ½
Armin bekam gegen einen Gegner, der anscheinend von Beginn an nur auf Remis spielte, keinen durchschlagenden Vorteil, und so blieb es schließlich beim Remis.

(Brett 1)   Terry van der Veen – Michael Glinzk   ½ : ½
Michael hielt seine Stellung zwischenzeitlich für schlechter, konnte sich dann aber befreien und versuchte einen Vorteil herauszuspielen. Eine kurze Analyse nach der Partie mündete darin, dass Michaels Gegner letztlich Remis durch Dauerschach erzwingen konnte.

Fazit: Nettetal war kein übermächtiger Gegner. Doch was uns im vorigen Spiel in Rheydt geglückt war, missglückte uns diesmal. Zu viele Chancen wurden nicht verwertet, zu viele Chancen dem Gegner geschenkt.
Schwamm drüber. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.” Im März geht´s weiter in Süchteln.

Das nächste Spiel der 1. Mannschaft ist am Sonntag, den 9. März ein Auswärtsspiel beim Lokalrivalen Sfr. Süchteln I.

Christoph Hollender

 

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Stand: 13. Februar 2014