Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

1. Mannschaft

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1. Spieltag  (29. 9. 2013)

Emmericher SC I - Concordia Viersen I   6½ : 1½
 

Der Einstieg in die Saison war nicht einfach: Auf dem Spielplan stand das Auswärtsspiel mit der längsten Anreise beim nominell stärksten Gegner. Auswärtsspiele in Emmerich waren schon immer ein harter Brocken, und zu dieser Saison hatten die Emmericher ihre Mannschaft nochmals verstärkt („sogar international verstärkt”, wie unser Ehrenpräsident zu Recht bemerkte) und können nun die nach DWZ stärkste Mannschaft der Bezirksliga aufbieten.

Wir reisten in Stammaufstellung an; die Emmericher Aufstellung ohne Selten-Spieler Romuald Palluch dürfte auch als faktische Stammformation gelten.

Am Ende des Spiels stand eine herbe Niederlage, die aber nicht mit äußeren Umständen weg-erklärt werden sollte. Letzten Endes haben wir an diesem Tag nicht gut genug gespielt – und das fing schon früh an.

(Brett 5)   Christoph Hollender – Jürgen Bramkamp   0 : 1
Ich ließ mich auf eine frühe Verschärfung des Spiels ein, bei der, zunächst von beiden Spielern unbemerkt, eine hübsche Kombination möglich wurde. Das Problem dabei war, dass mein Gegner am Zug die Möglichkeit als erster fand und nutzte, um in wenigen Zügen zu gewinnen.

(Brett 4)   Vincent Pelgrom – Michael Gerndorf   ½ : ½
Michael gewann im frühen Mittelspiel einen Bauern, gab ihn später wieder zurück, tauschte einige Figuren ab, dann war die Partie remis.

(Brett 6)   Hans-Joachim Heimer – Egon Klaus   1 : 0
Egon kam mit Stellungsvorteil aus der Eröffnung, den er im weiteren Verlauf nutzte, um zwei Bauern zu gewinnen. Die letzte Chance seines Gegners war ein vorgerückter Freibauer, an den er sich klammerte. Egon bekämpfte diesen nicht konsequent, sondern setzte auf seinen eigenen Freibauern, was sich letztlich als eine falsche Einschätzung herausstellte.

(Brett 3)   Iliyan Aleksiev – Gyula Dobo   0 : 1
Iliyan geriet nach ausgeglichener Eröffnung im späteren Verlauf der Partie in Nachteil. Sein Gegner konnte zwei Freibauern am Damenflügel bilden, die die Partie entschieden.

(Brett 7)   Michael Hartges – Kristoffer Kerkhof   1 : 0
Michael stellte seinen Gegner vor einige taktische Probleme und gewann im Mittelspiel mit einem scharf kalkulierten Manöver einen Bauern. Als der Gegner bei knapper Bedenkzeit einige ungenaue Züge machte, nutzte Michael dies, vergrößerte seinen Vorteil und gewann die Partie.

Die definitive Entscheidung fiel dann in der Zeitnotphase:

(Brett 1)   Michael Glinzk – Harald Frericks   0 : 1
Michael lehnte zwischenzeitlich wegen des Rückstands der Mannschaft ein Remisangebot ab. Tatsächlich lief die Partie danach für ihn zunächst nicht schlecht, in der Zeitnotphase gewann er zunächst einen Bauern. Wenige Züge später wurde er aber von einem Gegenangriff kalt erwischt, Michael verlor entscheidendes Material und die Partie.

(Brett 2)   Henk Karssen – Armin Thelen   1 : 0
Armins Partie nahm am Ende einen ähnlichen Verlauf. Nachdem beide Spieler sich lange „belauert” hatten, öffnete sich ziemlich spät die Stellung, und in beiderseitiger Zeitnot gingen beide fast gleichzeitig zum scharfen Angriff über. Mit nur wenigen Sekunden auf der Uhr verlor Armin einen Turm und verpasste danach (falls ich das in der Hektik des Geschehens richtig gesehen habe) die Gelegenheit, das Material zurückzugewinnen. Nach der Zeitkontrolle war die Partie dann verloren.

(Brett 8)   Anton Geerling – Wilfried Rahn   1 : 0
Wilfried gab früh in der Partie einen Bauern ab und kämpfte dann lange darum, ihn zurückzugewinnen. Das gelang ihm nach langer Belagerung, dafür behielt er ein Turmendspiel mit schlechterer Stellung auf dem Brett, das er letztlich verlor.

Das nächste Spiel der 1. Mannschaft ist am Sonntag, den 20. Oktober ein Heimspiel gegen Springer Kranenburg I.

Christoph Hollender

 

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Stand: 6. Oktober 2013