Schachabteilung Blau-Weiß Concordia Viersen

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Fernschach-Mannschaft

Abschlußtabelle der 2. Bundesliga - Gruppe LD 22

 
Der Aufstieg in die 1. Bundesliga ist geschafft !

Mannschaftsfoto
v.l.n.r.: Armin Thelen, Torsten Schmidt, André Schmitz, Georg Windhausen
 
Das Turnier der 2. Fernschach-Bundesliga war für den Zeitraum von Oktober 2001 bis August 2003 ausgeschrieben. Bestehen kann da nur die Mannschaft, deren Spieler über den ganzen Zeitraum die erforderliche Konzentration und Bereitschaft mitbringen.
Schon nach einem Viertel der Spielzeit mussten wir einen Rückschlag hinnehmen: Im März 2002 teilte Gunther Glück (Brett 4) mit, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr in der Lage sei, die Partien ordnungsgemäß fortzusetzen - und dass er seine Partie gegen Erfurt bereits aufgegeben habe. Das war wohl der schwerste Moment der ganzen Spielzeit! Zum einen jemanden zu finden, der das erforderliche spielerische Niveau mitbringt, zum anderen abzuwarten, ob der Ersatzspieler mit den vorhandenen Stellungen zurecht kommt. Glücklicherweise erklärte sich André Schmitz bereit, Gunthers Partien fortzusetzen. Nachdem er anfänglich Bedenken wegen der offenen Königsstellungen geäußert hatte, gelang ihm im Laufe des Turniers das Kunststück, aus den sieben übernommenen Partien 5 Punkte gegen deutlich stärkere Gegner zu holen!
Nun ging es aufwärts! Beim Austausch mit den anderen Mannschaften im Sommer 2002 erwarteten außer uns auch die Mannschaften von HSG-BUE Hamburg, Schachforum Darmstadt und TG Biberach am Ende 10-12 Mannschaftspunkte. Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen stand bevor. Die beste Ausgangssituation hatte sicherlich HSG-BUE, die bereits 9 Mannschaftspunkte und eine hohe Zahl an Brettpunkten erreicht hatten. Dann verloren sie jedoch gegen den Absteiger Spandau, und unsere Chancen stiegen beträchtlich. Biberach hatte früh gegen HSG-BUE verloren und im Kampf gegen Concordia bestenfalls Chancen auf ein 2 : 2. Darmstadt hingegen erwischte es so übel, dass sie fast abgestiegen wären.
Währenddessen konnten wir Punkt um Punkt gewinnen, und Ende 2002 erstmals die Tabellenführung vor HSG-BUE übernehmen. Mit unserem Sieg gegen HSG-BUE war dann im Februar 2003, ein halbes Jahr vor dem offiziellen Ende der Spielzeit, der Aufstieg perfekt!
Wie ausgeglichen die Liga besetzt war, beweist nicht nur, dass es für Concordia keinen leichten Mannschaftskampf gab, sondern vielmehr, dass die am Ende viert- und fünftplazierten Erfurt und München / Pasing fast bis zur letzten Partie gegen den möglichen Abstieg kämpften.
Wichtige Pluspunkte, die unseren Erfolg möglich machten, waren die Homogenität der Mannschaft (kein Ausfall an einem der Bretter), die permanente Kommunikation miteinander (dank eMail zwischen Georg in Berlin, Torsten in Wuppertal sowie Armin und André in Viersen) und die perfekte Koordination aller Bretter. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst kein Remis anzunehmen, bevor in dem Mannschaftskampf nicht mindestens 2, möglichst aber 2½ Brettpunkte sicher waren.
 
Unsere Mannschaftskämpfe im einzelnen in der Reihenfolge der Endplatzierung:
 
    2½ : 1½   gegen TG Biberach
Drei Remisen von Armin, André und Torsten folgte Georgs Sieg zum Mannschaftserfolg.
 
    2½ : 1½   gegen HSG-BUE Hamburg
Der Mitaufsteiger aus Hamburg war unser einziger ernsthafter Konkurrent um den Aufstieg. Einem frühen Remis von Armin folgte die überraschende Niederlage Torstens durch Zeitüberschreitung, die aber bereits zwei Wochen später durch Georgs glücklichen Sieg wettgemacht wurde. Nun hing alles von André ab, der durch eine meisterlich gespielte Partie den Mannschaftssieg sicherte.
 
          
      
     
      
         
     
     
        
      
          
          
        
          
        
        
         
        
        
       
          
  Windhausen, Georg - Breyther, Rüdiger
Stellung nach dem 20. Zug von Schwarz
 
Partiefortsetzung
 
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  Bobzin, Pierre David - Schmitz, André
Stellung nach dem 43. Zug von Weiß
 
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    2½ : 1½   gegen SV Medizin Erfurt
Der frühe Sieg Armins (5. Zug / Schreibfehler) wurde durch Gunthers Niederlage ausgeglichen. Torstens Sieg in einer verwickelten Partie (die keiner von uns im Nahschach auf dem Brett haben wollte) ließ Georg ein Remis zum Mannschaftssieg folgen.
 
      2  :  2     gegen SU München / SC Pasing
Torstens Remis folgte ein Sieg Armins und ein weiteres Remis durch André, bis Georg in unserer letzten laufenden Partie die Waffen strecken musste.
 
          
      
     
         
        
        
       
     
     
          
 
 Rosenhöfer, Thomas - Thelen, Armin
 Stellung nach dem 12. Zug von Weiß
 
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      3  :  1     gegen SV Schachforum Darmstadt
Der frühe Sieg Andrés wurde durch Armins Niederlage ausgeglichen. Schließlich gewann Georg durch Turnierleiterentscheidung (Gegner antwortete nicht mehr) und Torsten in einem studienartigen Endspiel.
 
      2  :  2     gegen SV Bad Schwartau
Bei vier Remis der langweiligste Kampf? Keineswegs: Es bedurfte unglaublicher Intuition Andrés, um in einer scheinbar verlorenen Stellung den Remisweg zu finden.
 
          
          
          
         
         
         
          
         
        
          
 
 Schmitz, André - Ilgner, Andreas
 Stellung nach dem 77. Zug von Weiß
 
 
 Für mich ist es immer noch unglaublich, dass
 diese Stellung für Schwarz nicht zu gewinnen ist !!
 
    3½ :  ½     gegen FSF Rochade 5171
Unser deutlichster Sieg durch Gewinnpartien von Torsten, André und Georg bei einem Remis von Armin. Allerdings sieht man an Georgs Kommentaren zur Partie, dass er durchaus hätte verlieren können, und auch Armin war sehr froh über das Remis.
 
          
         
      
       
          
        
         
       
        
          
 
 Schmelz, Thomas - Windhausen, Georg
 Stellung nach dem 26. Zug von Weiß
 
 Partiefortsetzung
  
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    2½ : 1½   gegen SC Zitadelle Spandau III
Drei Remis durch Georg, Torsten und André bei einem Sieg von Armin. Wie schlecht die Spandauer miteinander kommunizieren, wurde uns klar, als etwa zu dem Zeitpunkt von Armins Sieg zwei andere Partien Remis gegeben wurden und unser Mannschaftssieg dadurch feststand!?
 
Auch in der 1. Fernschach-Bundesliga braucht Concordia sich nicht zu verstecken! Wir sind zwar krasser Außenseiter, aber in der vergangenen Spielzeit haben wir eins gelernt:
 
DIE MANNSCHAFT IST DER STAR !
 
Georg Windhausen

 

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     Stand: 19. August 2003